Lothar Schnitzler - Persönliches

Lothar SchnitzlerLeben und Beruf

Ich wurde 1947 in Saarbrücken-Gersweiler geboren.

Von 1962 bis 1965 machte ich eine Lehre als Starkstromelektriker und arbeitete bis 1971 in diesem Beruf. Es folgte in den Jahren 1971/72 die Zusatzausbildung zum Staatlich geprüften Elektrotechniker.

Nach der Abendschule folgte 1974 bis 1977 ein Studium als Grund- und Hauptschullehrer, anschließend war ich im Schuldienst tätig.

Von 1977 bis 1984 schloss sich ein weiteres Studium an, welches ich als Diplom-Psychologe beendete. Als Psychologe arbeitete ich bis 2012.

Politik

33 Jahre lang war ich in verschiedenen Funktionen in der SPD tätig. So war ich Mitglied des Kreisvorstands Saarbrücken und Vorsitzender der SPD Alt-Saarbrücken. Vor allem die Agenda 2010 hat mich im Jahr 2006 dazu bewogen, zur WASG zur wechseln und auch Mitglied der PDS zu werden. Dort gründete ich für DIE LINKE. den Ortsverband Alt-Saarbrücken, dem ich heute noch vorstehe.

Auch war ich Mitglied des Landesvorstands. Dort hatte ich die Funktion des kulturpolitischen Sprechers inne. 2009 wurde ich für die Linke in den Landtag gewählt. Dem Landtag gehörte ich bis zur vorgezogenen Neuwahl 2012 an. Im Landtag war ich Vorsitzender des Innenausschuss, Mitglied des Haushalts- und Finanzausschusses sowie des Bildungs- und Europa-Auschusses.

Gesellschaftliches und soziales Engagement

Für mich war das Kümmern um gesellschaftliche Probleme und Aufgaben immer Teil meines Lebens.

So habe ich als junger Mensch mehr als 10 Jahre als Chefbetreuer über 1000 Kindern in Maßnahmen, die die Arbeiterwohlfahrt durchführte, schöne Ferien bereitet. In dieser Zeit war ich verantwortlich für die Ausbildung der Ferienbetreuer. Mehrere Hunderte junge Menschen aus dem ganzen Saarland haben an den von mir geleiteten Seminaren teilgenommen.

Das Gemeinwesen-Projekt Baris in Völklingen-Wehrden habe ich als Student gemeinsam mit zwei Kommilitonen gegründet, als wir bei unseren sozialpsychologischen Untersuchungen im Stadtteil feststellen mussten, wie wenig integriert gerade türkische und italienische Kinder mit ihren Familien waren. Intensive schulische Hilfen, Nachmittagsbetreuungen, Jugendfreizeiten und Familienhilfen sind noch heute Bestandteil des Projekts.

Bei meiner Tätigkeit als Psychologe in der Stadtverwatung Saarbrücken war ich unter anderem zuständig für die Planung und Umsetzung der ersten Ganztagsschulen im Saarland. Dazu gehören die Ganztagsgrundschulen Rastpfuhl, Wiedheck, Weyersberg und Max-Ophüls-Schule (früher Rotenbergschule). Um eine bessere Pädagogische Betreuung von Schülern zu erreichen, habe ich mit Gleichgesinnten die Landesarbeitgemeinschaft Schulsozialarbeit mitbegründet, die sich erfolgreich dafür einsetzte, Sozialpädagogik an die saarländischen Schulen zu bringen.

Das erste Projekt, dass ich mit auf den Weg brachte, war die Schulsozialarbeit an der Gesamtschule Bellevue. Auch habe ich in Kooperation mit der GWA und der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken das Stadtteilforum Alt-Saarbrücken auf den Weg gebracht.

Zu meinem gesellschaftpolitischen Engagement gehörte immer auch die Mitgliedschaft in den Gewerkschaften, der Arbeiterwohlfahrt, dem Kinderschutzbund, dem ADFC, attac und einigen anderen Vereinen. So unter anderem bei dem Förderverein der Feuerwehr Alt-Saarbrücken.

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